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Sonderangebote | Der Besuch des Tals der Könige stellt einen Höhepunkt eines jeden Ägypten Besuches dar. Insgesamt sind hier 64 Gräber angelegt. Nach der Mastaba-Bestattung in der Frühzeit war ab der 3. Dynastie die gültige Form der Königsbestattung gefunden. Taltempel-Aufweg-Toten-Tempel-Pyramide. In der frühen 18. Dynastie entwickelte sich das Schema das die nächste 5 Jahrhunderte massgebend sein sollte, denn ausser Echnaton sind alle anderen Pharaonen der 18., 19., 20. Dynastie im Tal der Könige beigesetzt worden. In den Wänden der von 300 m hohen Kalksteintafelberge gebildeten Schuluchten der Lybischen Wüste trieben die Könige bis 200 m tiefe Strollensysteme als künstliche Felsengräber nach einem fast verbindlichen Grundriss: Meist drei hintereinander liegend Korridore- Vorhalle-Sargraum mit Vertiefung für den Sarg-Nebenraum für die kostbaren Beigaben. Die Wände sind dekoriert mit Sprüchen, Beschwörungen und Bildern aus den Totenbüchern, die unbedingt notwendigen Hinweis und Regeln, die man auf dem gefahrenvollen Weg zwischen dem Diesseits und dem Jensits benötigte. Das Kleinste, jedoch bekannteste Grab ist das von Tut-Anch-Amun. 1922 endeckte der Engländer Howard Carter dieses Grab. Glücklicherweisse war es in Vergessenheit geraten und so von Grabräubern verschont geblieben. Auch der junge König Tut-Anch-Amun war vergessen. Sein Name war durch seine Nachfolger von der amtlichen Königsliste gestrichen worden. Trotzdem wurde Tut-Anch-Amun der bekannteste Pharao Ägyptens. Ein großer Teil seines Grabschatzes befindet sich heute in ägyptischen Museum in Kairo. Weltberühmt die Totenmaske des jungen Pharao. Weitgehend verdankt man es den Funden in diesem Grab, dass man über Vermutungen hinaus nun konkrete Beweise für den Umfang königlichen Besitzes erhielt. |